Vor Kurzem hat Zeynep etwas sehr Unangenehmes im Internet erlebt. Über einen zugeschickten Link ist sie eher beiläufig in eine geschlossene Gruppe eines Messengerdienstes geraten. Als ihr bewusst wurde, dass dort illegaler Inhalt verbreitet wird, meldete sie die Gruppe sofort. Doch das unangenehme Störgefühl blieb. Wenige Klicks, das wurde Zeynep klar, reichen häufig aus, um im Netz auf verstörende oder gar kriminelle Inhalte zu stoßen. Die Siebtklässlerin der Freiherr-vom-Stein-Realschule sitzt, begleitet von ihrer Freundin Bisan und einer Schulsozialarbeiterin, in der Jugendeinrichtung Offene Tür Herbertzstraße und blickt auf eine große Leinwand. Gerade erklären Expertinnen des städtischen Kinder- und Jugendschutzes, was sich hinter den Alterskennzeichen FSK und USK verbirgt. Die Stadt Krefeld bildet Jugendliche hier zu Medienmates aus. Als solche sollen sie ihren Mitschülern als kompetente Ansprechpartner bei Fragen rund um Medien und digitale Sicherheit beiseitestehen.

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Bild: KI Paddy

Artikel: WZ

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