Kinderschutz

Aus Schulprogramm Freiherr-vom-Stein
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Kinderschutz

Verantwortlich: SL, Bri,
Letztmalig bearbeitet am: 03.06.2026

Konzeptidee

In den zurückliegenden Jahren sind mehrere Missbrauchsfälle öffentlich bekannt geworden. Die breite Öffentlichkeit setzt sich seitdem mit der Thematik „Kindesmissbrauch - Kinderschutz“ auseinander. Deutlich ist inzwischen, dass Kindesmissbrauch überall und zu jeder Zeit, z.B. in Sportvereinen, Schulen, im Elternhaus oder im näheren sozialen Umfeld einer Familie stattfinden kann. Gerade Kinder benötigen aber einen sicheren Raum, ein verlässliches Gefühl der Akzeptanz, des Wohlfühlens, des „gesehen werden“ und des Schutzes, um sich gut entwickeln zu können. Kinder und Jugendliche benötigen eine stabile Basis an Verlässlichkeit und Geborgenheit, um ihr Potential voll entwickeln zu können.

Die Institution Schule nimmt hier einen besonderen Raum ein. Gem. § 2 des Schulgesetzes NRW hat die Schule neben dem Bildungs- auch einen Erziehungsauftrag. Schule und Eltern wirken hier bei der Verwirklichung der Erziehungsziele zusammen. Daraus ergibt sich für uns der Auftrag, auch für den Kinderschutz Sorge zu tragen.

Die Freiherr-vom-Stein Realschule Krefeld erklärt sich zu einem Ort, an dem es keinen Raum für Missbrauch und Gewalt gibt. Alle an der Freiherr-vom-Stein-Realschule tätigen Erwachsenen, die sich um eine positive Entwicklung aller unserer Schülerinnen und Schüler bemühen, werden in die Lage versetzt, Anzeichen einer eventuell vorliegenden Kindeswohlgefährdung zu erkennen und in der Folge adäquate Handlungs- bzw. Unterstützungsschritte einzuleiten. An der Freiherr-vom-Stein Realschule gibt es keine Toleranz gegenüber jeder Form (sexualisierter) Gewalt. Sollte ein Tatverdacht gegenüber einem Mitglied unserer Schulgemeinschaft entstehen, so wird uns eine externe Fachkraft (Schulsozialarbeiterin der Erich–Kästner Schule Krefeld) als „insoweit erfahrene Fachkraft“ zur Verfügung stehen.

Praktische Umsetzung

·      Konzeptentwicklung  

·      Verabschiedung des Konzeptes durch die LK und durch die Schulkonferenz

·      Entwicklung und Verabschiedung eines Verhaltenscodex

·      Fortbildungen aller an der Schule beschäftigten Mitarbeitenden

·      Einführung eines Gefährdungsbogens als Instrument der Wahrnehmungsschärfung

Nächste Entwicklungsschritte

·      Weitere Qualifizierung pädagogischer Mitarbeitender zur „Insofern erfahrenen Fachkraft“

·      Regemäßig stattfindende Fortbildungen